Dirk Speckmann - Für ein lebenswertes Borgholzhausen

19 anwesende SPD-Mitglieder nominierten mich einstimmig zum Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 13.09.2015. Bei rund 50 Mitgliedern im SPD-Ortsverein ist das eine tolle Anwesenheitsquote, und ich habe mich sehr über diese breite und eindeutige Unterstützung gefreut.

In einem zweitätigen Workshop Ende Januar haben wir dann mit über 20 Mitgliedern intensiv über die anstehenden Themen bis zur Wahl als auch darüber hinaus beraten.

In meiner Nominierungsrede bin ich auf meine Lebenslauf, auf die vielen in den letzten Jahre schon erreichten Dinge und auf meine Ziele eingegangen. Diese finden sich inzwischen viel detaillierer auf meiner Homepage, daher hier nur die Presseartikel im Haller Kreisblatt und Westfalen-Blatt:

 

SPD schickt Speckmann ins Rennen

Haller Kreisblatt vom 08.01.15, Andreas Großpietsch

"Ein Piumer für Pium - das ist das Beste, wo gibt, wie man hier in Ostwestfalen sagt", kommentierte der SPD-Kreisvorsitzende Hans Feuß die Wahl von Dirk Speckmann zum Bürgermeisterkandidaten der SPD. 19 Parteimitglieder hatten da am Dienstagabend gerade ein 100-Prozent-Votum zum perfekten Start ins Rennen um die Nachfolge von Klemens Keller vorgelegt. Am 13. September wird in Borgholzhausen ein neuer Bürgermeister gewählt.

"Heute ist es so weit: Die berühmt-berüchtigte Piumer Gerüchteküche hat ein Thema weniger. Ich kandidiere - sofern ihr mich denn nominiert", mit diesen Worten hatte Dirk Speckmann seine Bewerbungsrede eröffnet. So richtig überrascht war weder von der Kandidatur noch vom perfekten Wahlergebnis niemand im kleinen Sitzungssaal des Borgholzhausener Rathauses.

Denn Dirk Speckmann hat sich lange Zeit damit gelassen, seine Ambitionen auf das Amt des Bürgermeisters von Borgholzhausen öffentlich zu machen. Zeit, die er für eine intensive Vorbereitung genutzt habe, wie er der Versammlung darlegte. Bereits vor zwei Jahren sei er vom Fraktionsvorsitzenden Rolf Syassen und dem Ortsvereinsvorsitzenden Harald Meierarnd angesprochen worden, ob er sich eine Kandidatur vorstellen könne.

"Ich habe in der Zwischenzeit viele Gespräche geführt - mit der Familie und dem Arbeitgeber, aber auch mit verschiedenen Bürgermeistern und Verwaltungsmitarbeitern sowie mit Freunden und Weggefährten. Als Ergebnis stellte Speckmann fest: "60-Stunden-Wochen und mehr Wochenendtermine schrecken mich nicht."

Auch in seinem Beruf als kaufmännischer Leiter einer Firma mit 170 Mitarbeitern in Schloß Holte-Stukenbrock sei die zeitliche Belastung hoch. Und die Nähe von Arbeits- und Wohnort bringe Möglichkeiten zur flexibleren Gestaltung und erspare Pendlerzeiten.

Doch Vorteile bei der Fahrt zum Arbeitsplatz sind natürlich kein Grund, warum man das Amt des Bürgermeisters anstrebt. "Fragt nicht nur, was eure Stadt für euch tun kann - fragt auch, was ihr für eure Stadt tun könnt", wandelte er ein Zitat aus Kennedys berühmter Rede ab und meinte: "Dieses Motto ist ein wesentlicher Grund für meine Kandidatur als Bürgermeister."

Und auch, wenn die Stationen seines Lebenslaufs heute so wirken, als hätte er von frühester Jugend an auf das Bürgermeisteramt in Borgholzhausen hingearbeitet, so würde diese Betrachtung sicherlich zu kurz greifen. Berufspolitiker zu werden, stand sicher nicht von Anfang an auf Speckmanns persönlicher Agenda, aber die damit verbundenen Chancen auszuschlagen eben auch nicht.

Und vor Antritt des Amtes gilt es ja auch noch, einen Wahlkampf erfolgreich zu gestalten und von den Borgholzhause-nern gewählt zu werden. Er persönlich würde es begrüßen, wenn es zu einer echten Wahl komme, sagt Dirk Speckmann. Bislang hat zumindest öffentlich noch keine der Parteien im Rat erkennen lassen, dass sie mit einem eigenen Bewerber ins Rennen gehen will.

Folgerichtig wirbt Dirk Speckmann auch um das Vertrauen der übrigen Parteien und kündigte an, dass es noch weitere Gespräche in dieser Richtung geben werde. Ihm sei ein offener, wertschätzender Umgang mit Rat, Verwaltung und Bürgern wichtig und seinen Politikstil beschrieb er als konsensorientiert.

"Wirtschaftspolitik und Tourismusförderung sind Chefsache", erklärte Dirk Speckmann, hielt sich ansonsten mit Aussagen zu seinen politischen Zielen bewusst zurück. Denn am 30. und 31. Januar kommen die Genossen zu einer zweitägigen Klausurtagung zusammen, um die Strategie des Wahlkampfs und die politischen Ziele gemeinsam zu beraten.

Rolf Syassen namens der Fraktion und Harald Meierarnd für den Ortsverein sagten dem frisch gekürten Kandidaten ebenso ihre volle Unterstützung seiner Kandidatur zu wie die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Georg Fortmeier und Hans Feuß. "Wahlkampf kann auch Spaß machen", versicherte der Kreisvorsitzende dem Kandidaten.

 

Speckmann einstimmig nominiert: SPD wählt 41-jährigen Bürgermeisterkandidaten, der Gesprächsbereitschaft und Konsenswillen herausstellt

Westfalen-Blatt vom 08.01.2015, Stefan Küppers

Die Spatzen haben es in Pium seit Monaten von den Dächern gepfiffen. Jetzt ist es offiziell. Der SPD-Ratsherr Dirk Speckmann bewirbt sich bei der Wahl am 13. September um das Amt des Bürgermeisters in Borgholzhausen. Die SPD-Mitgliederversammlung hat ihn am Dienstagabend im kleinen Sitzungssaal des Rathauses einstimmig nominiert.

Der 41-jährige Speckmann, der seit 25 Jahren kommunalpolitisch aktiv ist und in den 90er Jahren jüngster SPD-Ortsvereinsvorsitzender im Land war, erhielt 19 von 19 abgegebenen Stimmen. Seiner Nominierungsrede stellte er ein abgewandeltes Zitat von US-Präsident John F. Kennedy voran: »Fragt nicht nur, was eure Stadt für euch tun kann – fragt auch, was ihr für eure Stadt tun könnt.« Dieses Motto sei sein Credo und ein wesentlicher Grund für seine Kandidatur, sagte Speckmann. Mit den SPD-Mitgliedern wolle er jetzt Kernthemen und Strategien für die Kandidatur erarbeiten. »Ich lade auch alle anderen Parteien im Stadtrat herzlich ein, meine Kandidatur zu unterstützen«, sagte er. Vor Wettbewerb und einem möglichen weiteren Kandidaten habe er aber keine Angst, fügte Speckmann an.

Der Familienvater skizzierte seinen Lebenslauf: Aufgewachsen in Borgholzhausen, immer hier gelebt, beruflich gependelt im Umkreis von 30 bis 50 Kilometern. Dem Abitur am Kreisgymnasium folgte eine Lehre als Bankkaufmann sowie ein betriebswirtschaftliches Studium. Nach zwei beruflichen Zwischenstationen ist Speckmann derzeit in verantwortlicher Position im Controlling in einem Unternehmen in Schloß Holte-Stukenbrock tätig. Mit seinem Arbeitgeber habe er abgesprochen, während des Wahlkampfes beruflich kürzer treten zu können.

Wenn er als Bürgermeister gewählt werde, wolle er einen offenen und wertschätzenden Umgang mit Rat, Verwaltung und Bürgern pflegen, sagte Speckmann. »Das persönliche Gespräch ist mir wichtig, auch interfraktionell«, betonte er. Er sei konsensorientiert, wolle überzeugen statt überreden. »Wo es nötig ist, kann ich auch klare Kante zeigen«, sagte Speckmann. Er arbeite als »Zahlenmensch« sachlich, akribisch und genau. Und er sei es gewohnt, Entscheidungen für andere vorzubereiten, aber auch selbst zu treffen.

In den vergangenen Wochen hat Speckmann bereits Gespräche mit Mitarbeitern im Rathaus geführt. »Ich habe eine Vorstellung von dem, was auf mich zukommt. Eine 60-Stunden-Woche und mehr Wochenendtermine schrecken mich nicht«, sagte er.

Er wolle sich für ein lebenswertes Pium mit angemessener Infrastruktur einsetzen, sagte Speckmann. Er machte zugleich auf die Schwierigkeiten durch demografischen und gesellschaftlichen Wandel aufmerksam. Wegen der Unterfinanzierung der kommunalen Ebene bleibe Politik dabei immer die Kunst des Machbaren, meinte er. Wegen der guten wirtschaftlichen Lage im Großraum Bielefeld/Osnabrück und des bevorstehenden A33-Lückenschlusses hat Pium nach seiner Auffassung aber gute Chancen, die Herausforderungen zu bewältigen.

Den Gewerbemix im Ort und die Finanzstärke Borgholzhausens gelte es zu bewahren. Speckmann sprach sich für »nachhaltiges Wirtschaften«, für behutsame und zielgerichtete Investitionen aus.

Speckmann kündigte an, als Bürgermeister zu versuchen, bislang verschlossene Türen wieder zu öffnen. »Manchmal kann frischer Wind ja was bewirken«, sagte er. Als Beispiele nannte er die Schließung von Baulücken oder auch die Entwicklung des Poppenburg-Geländes. Wenn nicht immer die beste Lösung zu haben sei, sei die zweitbeste Lösung vielleicht die beste für die Stadt insgesamt.

Fraktionschef Rolf Syassen sagte Speckmann die volle Unterstützung der SPD-Ratsmannschaft zu. »Wir wollen auf dem Bürgermeister-Sessel ein SPD-Mitglied haben«, sagte Syassen und erinnerte an voran gegangene SPD-Bürgermeister wie Bernd Huesmann und Ina Blockus. Den parteilosen Klemens Keller habe die SPD immer unterstützt. [...]